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02.07.2026, IG Biel-Seeland
Gurzelen Areal - Interview mit Stadtpräsidentin / Site de Gurzelen - interview avec la maire

Die unterschiedlichen Strategien für das Gurzelen Areal wurden in einem Interview zwischen Herr Daniel Bachmann, Co-Präsident der IG Biel-Seeland und der Stadtpräsidentin Frau Glenda Gonzalez Bassi ausdiskutiert. Er vertritt die Meinung, dass in Biel so schnell wie möglich noch mehr genossenschaftliche Wohnungen entstehen sollen. Die Stadtpräsidentin  sieht diese Dringlichkeit auch. Doch sie will dabei anders vorgehen als die IG Biel Seeland.
Das ganze Interview hier

Foto von Matthias Käser/a
Les différentes stratégies concernant le site de Gurzelen ont été abordées en détail lors d'un entretien entre M. Daniel Bachmann, co-président de UG Biel-Seeland, et la maire, Mme Glenda Gonzalez Bassi. Il estime qu'il faudrait construire le plus rapidement possible davantage de logements coopératifs à Bienne. La maire partage ce sentiment d'urgence. Elle souhaite toutefois adopter une approche différente de celle de UG Biel-Seeland.
L'intégralité de l'entretien ici

Photo de Matthias Käser/a

25.06.2026, IG Biel-Seeland
Baurechtsvergabe Jakob-Strasse Süd in Biel / Droit de superficie Jakob-Strasse Süd

Français en bas

Die Stadt Biel entwickelt mit den Grundeigentümerinnen ein neues Quartier im Osten der Stadt. Das Baufeld F, mit Platz für 80-85 Wohnungen, soll ausschliesslich von gemeinnützigen Bauträgern bebaut werden. Die Entwicklung obliegt der Firma Losinger Marazzi, die als TU gesetzt ist. Gemeinnützige Wohnbauträger können bis am 20. August 2026 eine Bewerbung für das Baurecht auf diesem Baufeld einreichen. Auch Bewerbungen im Duo oder mit Bauträgern von ausserhalb Biels sind möglich. Die Konditionen des Baurechtsvertrags werden von der Abteilung Liegenschaften der Stadt Biel bekanntgegeben. Für weitere Informationen siehe das PDF-Factsheet unten.
Bewerbungen und Fragen sind zu richten an: andrea.baumann@biel-bienne.ch

La ville de Bienne développe, en collaboration avec les propriétaires fonciers, un nouveau quartier à l'est de la ville. Le terrain à bâtir F, pouvant accueillir 80 à 85 logements, doit être aménagé exclusivement par des maîtres d'ouvrage d'utilité publique. Le développement est confié à la société Losinger Marazzi, désignée comme maître d'œuvre. Les promoteurs immobiliers d’utilité publique peuvent déposer leur candidature pour obtenir le droit de construire sur ce terrain jusqu’au 20 août 2026. Les candidatures en duo ou avec des promoteurs extérieurs à Bienne sont également possibles. Les conditions du contrat de droit de superficie seront communiquées par le département des immeubles de la Ville de Bienne. Pour plus d’informations, veuillez consulter la fiche d’information (PDF) en bas.
Les candidatures et les questions doivent être adressées à : andrea.baumann@biel-bienne.ch

 

04.06.2026, IG Biel-Seeland
Start der Planung Gurzelenareal in Biel / Lancement de la planification du site de Gurzelen à Bienne

Bericht ajour.ch
Die IG Biel-Seeland bekräftigt ihr Interesse an der Entwicklung des ehemaligen Fussballstadions Gurzelen. Gemeinsam mit Partnern, wie der Zwischennutzung, soll geprüft werden, wie auf diesem bedeutenden Areal das innovative, nachhaltige und sozial durchmischte Stadtquartier entwickelt werden kann.

Mit Blick auf die städtebauliche Entwicklung Biels sehen sie im Gurzelen-Areal eine einmalige Chance, den demokratisch legitimierten Volkswillen umzusetzen und gleichzeitig neue Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Wohnungsmarktes zu geben.
 
Article ajour.ch en allemand
La communauté d'intérêts Bienne-Seeland réaffirme son intérêt pour le développement de l'ancien stade de football de Gurzelen. En collaboration avec des partenaires, tels que l'initiative de réutilisation temporaire, il s'agit d'étudier comment développer, sur ce site important, un quartier urbain innovant, durable et socialement mixte.
Dans la perspective du développement urbain de Bienne, ils voient dans le site de Gurzelen une occasion unique de mettre en œuvre la volonté populaire légitimée démocratiquement tout en apportant de nouvelles réponses aux défis actuels du marché du logement.

19.02.2026, IG Biel-Seeland
Initiativen für bezahlbare Wohnungen und Mieten / Initiative pour logements à loyer et loyers abordables

Biel verzeichnet seit Jahren ein kontinuierliches Bevoelkerungswachstum. Die steigende Nachfrage nach Wohnraum fuehrt zu einem markanten Anstieg der Mieten. Besonders auffaellig: In den letzten zehn Jahren sind die Mietpreise fuer 4-Zimmer-Wohnungen prozentual staerker gestiegen als in Zuerich. Diese Entwicklung belastet Familien, aeltere Menschen und Haushalte mit mittleren Einkommen zunehmend.
Ohne gezielte wohnpolitische Massnahmen drohen weitere Mietsteigerungen. Die Doppel-Initiative setzt hier an und stärkt den gemeinnuetzigen Wohnungsbau als nachhaltige Antwort auf spekulative Preisspiralen. Wir fordern:
  • Ein städtischer Wohnbaufonds sorgt langfristig für bezahlbare, gute städtische Wohnungen.
  • Bis 2055 sind mindestens 25 % der Wohnungen in Biel gemeinnützig.
Bienne enregistre depuis des années une croissance démographique continue. La demande croissante de logements entraîne une hausse significative des loyers. Il est particulièrement frappant de constater qu'au cours des dix dernières années, les loyers des appartements de 4 pièces ont augmenté davantage en pourcentage qu'à Zurich. Cette évolution pèse de plus en plus sur les familles, les personnes âgées et les ménages à revenus moyens.
Sans mesures ciblées en matière de politique du logement, de nouvelles hausses de loyer sont à craindre. La double initiative intervient à ce niveau et renforce la construction de logements d'utilité publique comme réponse durable à la spirale spéculative des prix.
  • Un fonds municipal pour le logement garantit à long terme des logements urbains abordables et de qualité.
  • D'ici 2055, au moins 25 % des logements à Bienne seront d'utilité publique.

04.02.2026, IG Biel-Seeland
Todesanzeige / Avis de décès Herr Jürg Zahnd, Sonniger Hof

Die IG Biel hat von dem Ableben von Jürg Zahnd, längjähriger Geschäftsführer und Präsidenten der Wohnbaugenossenschaft Sonniger Hof, Kenntnis nehmen müssen. Jürg war ein aktiver Mitstreiter für die Wohnbaugenossenschaft-Familie. Wir haben ihn für seine Kompetenz und Einsatz schätzen gelernt. Unser aufrichtiges Beileid gehört der Familie.
CI Bienne a appris le décès de Jürg Zahnd, directeur général et président de longue date de la coopérative d'habitation Sonniger Hof.  Jürg était un fervent défenseur de la famille des coopératives d'habitation. Nous avons appris à l'apprécier pour sa compétence et son engagement.
Nous adressons nos sincères condoléances à sa famille.

15.01.2026, Regionalverband Bern-Solothurn
Neues Wohnreglement in Thun: Stellungsnahme des Regionalverbands Bern-Solothurn

Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn nimmt Stellung zum Reglement zur Förderung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums
Die Thuner Wohn-Initiative forderte 1000 neue gemeinnützige Wohnungen in Thun bis 2045.  Die Initiative wurde 2024 zurückgezogen nachdem der Thuner Gemeinderat einen Gegenvorschlag angenommen hatte. Nun hat die Stadt das darin vorgesehene "Reglement zur Förderung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums" verfasst.  Das Reglement bleibt jedoch hinter den Forderungen der Inititiative zurück. Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn hat nun im Rahmen der Vernehmlassung zum Reglementsentwurf Stellung genommen.

08.01.2026, IG Thun-Oberland
Vernehmlassung Thuner Wohnraumförderungsreglement: IG Thun-Oberland fordert griffigere Massnahmen

Angesichts einer Leerwohnungsziffer von aktuell nur 0,05% ist die Förderung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums eine vordringliche politische Zielsetzung der Stadt Thun. Mit der einstimmigen Annahme des Gegenvorschlags zur Gemeindeinitiative «Für bezahlbare Wohnungen» vom 13. Juni 2024 hat der Stadtrat unmissverständlich klare politische Signale ausgesendet: Die Erstellung von gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungen hat mit höchster Priorität zu erfolgen.
Das vom Gemeinderat in die Vernehmlassung gebrachte Wohnraumförderungsreglement WFR erachtet die IG Thun-Oberland der Wohnbaugenossenschaften zwar als Schritt in die richtige Richtung, in Anbetracht der Thuner Wohnungsnot aber eindeutig als noch zu wenig griffig und zu wenig verbindlich, um die Erreichung des Zielwerts von mindestens 1'000 zusätzlichen Wohnungen zu bis 2045 zu garantieren.
Die IG Thun-Oberland bringt in ihrer Stellungnahme unter anderem folgende Forderungen ein:
 
  • Ein klares Bekenntnis der Stadt Thun zu anteilsmässig mehr gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungen.
  • Die finanzielle Unterstützung von gemeinnützigen Wohnbauträgern mittels Darlehen oder Bürgschaften ist als prioritäre Fördermassnahme aufzunehmen.
  • Mit der Bildung einer Arbeitsgruppe gemeinnütziger Wohnungsbau soll ein Bindeglied und ein Ort des Austauschs zwischen der Stadt und den gemeinnützigen Wohnbauträgern geschaffen werden.

Das Wohnraumförderungsreglement wird voraussichtlich im Juni 2026 durch den Thuner Stadtrat genehmigt.
 

12.12.2025, IG Biel-Seeland
Beeindruckende Dimensionen der GurzelenPlus Gebäude / Les dimensions impressionnantes des bâtiments GurzelenPlus

In der direkter Nachbarschaft zum Fussballstadion Gurzelen entsteht an der Blumenstrasse Süd das sogenannte Leuchtturmprojekt mit circa 75 Genossenschaftswohnungen. Die Endhöhe eines Gebäudes mit 6 Etagen und in Holzbauweise ist schon erreicht. Die weiteren Gebäude sind im Aufbau. Die Vermietung ist für Frühling 2026 angesagt und eine aktive Beteiligung am Leben vor Ort wird erwünscht. Die Siedlung offeriert Wohnraum für Jung und alt sowie für Alleinstehende, kleine und grosse Familien. Auch für gewerbliche Nutzung steht Fläche zur Verfügung. 
 
À proximité immédiate du stade de football Gurzelen, le projet phare comprenant environ 75 appartements coopératifs est en cours de construction dans la Blumenstrasse Süd. La hauteur finale d'un bâtiment de 6 étages en bois est déjà atteinte. Les autres bâtiments sont en cours de construction. La location est prévue pour le printemps 2026 et une participation active à la vie locale est souhaitée.

01.12.2025, IG Thun-Oberland
Abstimmungserfolg! Die IG Bostuden nimmt die letzte Hürde

Die Thuner Stimmbevolkerung hat zum Bostudenzelg Ja gesagt. Am 30.11.25 stimmten 62.8% der Überbauungsordnung zu. Die langjährige Arbeit der Wohnbaugenossenschaften in Thun hat sich gelohnt. Die IG Bostuden kann sich nun an die Arbeit machen, um die 350 Wohnungen und den neuen, lebendigen Quartierteil zu realisieren.
Zur Vorgeschichte: Die Thuner Exekutive entschied 2023 aufgrund der zustandegekommenen "Bostudenzelg-Initiative", die städtischen Parzellen auf dem Areal Bostudenzelg zu mindestens 80% an gemeinützige Wohnbauträger abzugeben.  Sieben regionale Wohnbaugenossenschaften und drei Stiftungen/Institutionen haben sich daraufhin zur Interessengemeinschaft Bostuden zusammengeschlossen und sich in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren gemeinsam für alle städtischen Baurechte (Baufelder) beworben. Im August 2025 entschied sich der Thuner Gemeinderat für die Konzeptbewerbung der IG Bostuden als Siegerprojekt. Zur Abstimming m November 2025 kam es, weil gegen die Überbauungsordnung das Referendum ergriffen wurde. 

28.11.2025, IG Biel-Seeland
Pressemitteilung Zwischennutzung Terrain Gurzelen - Communiqué de presse - utilisation temporaire du terrain Gurzelen

Die IG Biel-Seeland, die regionale Dachorganisation der gemeinnützigen Wohnbauträger, nimmt mit Befremden den Entscheid des Gemeinderats der Stadt Biel zur Sistierung der Vorbereitungsarbeiten im Gebiet des ehemaligen Fussballstadions Gurzelen bis Mitte 2029 zur Kenntnis. Dieser Beschluss gefährdet aus Sicht der IG Biel-Seeland das per Volksentscheid festgelegte Ziel, bis 2035 einen Anteil von 20 Prozent gemeinnütziger Wohnungen in Biel zu erreichen. Das Erreichen dieser Zielmarke rückt damit in weite Ferne. Die IG fordert den Gemeinderat auf, den Entscheid zu überdenken und den demokratisch legitimierten wohnungspolitischen Zielen wieder den nötigen Stellenwert einzuräumen. Die kommenden Schritte werden entscheidend sein, um die langfristige Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum sicherzustellen und die im RFGW festgelegten Ziele zu erfüllen. Mehr Informationen
 
La CI Bienne-Seeland, organisation faîtière régionale des maîtres d'ouvrage d'utilité publique, prend connaissance avec étonnement de la décision du Conseil municipal de Bienne de suspendre jusqu'à mi-2029 les travaux préparatoires dans la zone de l'ancien stade de football Gurzelen. Du point de vue de l'IG Biel-Seeland, cette décision compromet l'objectif fixé par référendum d'atteindre 20 % de logements d'utilité publique à Bienne d'ici 2035. La réalisation de cet objectif s'éloigne ainsi considérablement. La CI invite le Conseil municipal à reconsidérer sa décision et à redonner toute leur importance aux objectifs démocratiquement légitimes en matière de politique du logement. Les prochaines étapes seront décisives pour garantir à long terme l'accès de la population à des logements abordables et pour atteindre les objectifs fixés dans le RFGW. Plus d'information